Satzung

Auszüge aus der originalen Fassung

§2 Vereinszweck:

Zweck des deutsch-polnischen Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, die Förderung der Rettung aus Lebensgefahr bezogen auf die Notfallversorgung in den grenznahen Regionen sowie die Förderung der Wissenschaft und Forschung auf deutscher und polnischer Seite für eine bessere Völkerverständigung.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

 

Organisation und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsaufgaben sowie die Vergabe von Forschungsaufträgen zur Herausarbeitung und Veröffentlichung von Aktionsplänen und Vorgehensweisen zur Harmonisierung der grenzüberschreitenden Notfallmedizin, bzw. Notfallversorgung, der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung sowie des grenzüberschreitenden Krankentransportwesens; sowie die Information aller beteiligten Einrichtungen über nötige Maßnahmen auf diesem Feld zur Verbesserung der Versorgungsqualität der Pateinten in Deutschland und Polen.

 

Information, Beratung und Weiterbildung über Rechte und kassenabhängige Fragen bei deutschen und polnischen Patienten über Behandlungsoptionen- und kosten bezogen auf die grenzüberschreitende medizinische Betreuung durch die Einrichtung von Kontakt- und Informationsstellen.

 

Öffentlichkeitsarbeit und Interventionen auf politischer Ebene in Bezug auf die Notfallversorgung sowie Problemen bei der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung.

 

Die Tätigkeit als Beobachtungs- und Verbindungsstelle, für die Ermittlung und das Überwinden von Hemmnissen, in der Kooperation zwischen europäischen Vereinen, Universitäten, Institutionen, Organisationen, Behörden, Krankenkassen und Unternehmen. U.a. durch beiderseitige Information über Unterschiede in den gesetzlichen Bestimmungen sowie über fachspezifische, bürokratische, kulturelle und allgemeine Besonderheiten.

 

Information, Betreuung und Weiterbildung bei der beruflichen, sozialen und kulturellen Integration vom medizinischen Personal sowie Ärzten durch z.B. Coaching oder auch Supervision sowie die Förderung von integrativen Maßnahmen durch Vernetzung mit den entsprechenden Institutionen und Personen des kommunalen, beruflichen und sozialen Umfeldes.

 

Information, Vorbereitung und Unterstützung bei der Niederlassung von Ärzten in Gebieten mit entsprechenden medizinischen Defiziten mit Hilfe organisierter Sprachkurse, Weiterbildungen und Coaching-Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungsqualität.

 

Organisation sowie Vermittlung von Sprachausbildungen sowie bilingualer Schulungen von medizinischem Personal sowie Unterstützung, Erhalt und Ausbau bilingualer Bildungseinrichtungen.

 

Organisation von Veranstaltungen zur Orientierung von Abiturienten und Absolventen auf die stark nachgefragten Fachberufe im medizinischen Bereich sowie die Vermittlung von Anstellungsverhältnissen über die Grenzen hinweg.

 

Als unterstützende Begleitung eines fachlichen Austausches, wird eine Aufwertung der kulturellen Aspekte in der Medizin durch die Integration von künstlerischen oder folkloristischen Präsentationen auf den geplanten Veranstaltungen vorgenommen.