Erstes Deutsch-Polnisches Medizinforum

(Guben, 22.09.2021) Grenzüberschreitende Patienten, auch solche mit chronischen Erkrankungen, können eine bessere medizinische Versorgung erwarten. Dies ist das Ergebnis des ersten deutsch-polnischen Medizinforums in Guben.

Fast 100 Ärzte, Pflegekräfte und Multiplikatoren aus Brandenburg und dem Lubuses Land trafen sich im Gubener Rathaus, um Erfahrungen und Impulse bezüglich der modernen Patientenversorgung auszutauschen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung zu vertiefen.

Ab in die Zukunft! 

Die Umsetzung des sog. Rettungsabkommens über die Zusammenarbeit der Rettungsdienste über die Grenzen hinweg, sei – nach langjährigen Verhandlungen – eine Chance, um die Versorgung von Notfallpatienten beiderseits der Oder oder Neiße zu verbessern. “Der Vertrag sei ein Durchbruch, endlich! Wir denken aber weiter – es gibt noch viel zu tun. Gemeinsam mit unseren Freunden, mit dem Gubener Bürgermeister Fred Mahro, möchten wir weiterhin das Potenzial der grenzüberschreitenden Behandlung intensivieren. Die Verbesserung der grenzüberschreitenden Versorgung, zum Wohle der Patienten aus Polen wie auch aus Deutschland, ist unser gemeinsames Ziel”, sagte der Gubiner Bürgermeister Bartłomiej Bartczak.

“Ausgerechnet in der Pandemie hat sich unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen als unabdinbar und kostbar erwiesen. Im Sinne unseres Stichworts “Gemeinsam gegen Covid-19”/Razem przeciwko Covid-19” haben wir es geschafft, den Schalter umzulegen, um neue Herausforderungen mit neuen Lösungen zu begegnen und eine bestmögliche Versorgung aller Grenzbewohner und Grenzgänger zu gewährleisten, ganz gleich auf welcher Seite der Grenze. Medizin darf keine Grenzen kennen“, kommentierte Joanna Józefiak, Präsidentin unseres Vereins und die Ideengeberin des ersten deutsch-polnischen Medizinforums.

Posener Chirurge und Medizinprofessor Tomasz Banasiewicz erzählte über den Einsatz seiner innovativen „iWound“-Methode.

Auch Naemi-Wilke-Stift ist Vorreiter der deutsch-polnischen Kooperation.

 

Wir danken für die Unterstützung der Gastgeber, der Städte Guben und Gubin! Wir sind dankbar, dass wir diese großartige Veranstaltung im Gubener Rathaus organisieren durften!

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